Im Sog der Viel-Geschäftigkeit,
im Treiben quer durch Raum und Zeit
ist Innehalten gar nicht angesagt.
Im Auf und Ab, im Hin und Her,
im Wirrwar, Chaos, Kreuz und Quer
ist bei sich sein so gut wie nicht gefragt.
Halte an im Jetzt, störe das Gesetz,
das da heißt: So ist die Welt.
Nimm den Atem dir, such im Jetzt und Hier
nach der Hand, die alles hält,
die alles hält.
Halt an im Wind, der ständig treibt,
halt an im Strom, der dich zerreibt,
verweile da, wo Eile an dir zerrt.
Wo Enge herrscht bleib trotzdem weit
und bilde dir Aufmerksamkeit
für all das, was dir Gutes widerfährt.
Halte an im Jetzt, störe das Gesetz,
das da heißt: So ist die Welt.
Nimm den Atem dir, such im Jetzt und Hier
nach der Hand, die alles hält,
die alles hält.
Ein Augenblick, ein Atemzug,
ein Fazit ohne Selbstbetrug,
ein Sprung vom Ast, an dem du grade sägst.
Ein Wort, das dich in Tiefen führt,
ein Lied, das dich im Herz berührt:
ein Weg zur Kraft, die du im Innern trägst.
Halte an im Jetzt, störe das Gesetz,
das da heißt: So ist die Welt.
Nimm den Atem dir, such im Jetzt und Hier
nach der Hand, die alles hält,
die alles hält,
die alles hält,
die alles hält.


